TBW-Trophy wieder einmal ein voller Erfolg

 

Tanzsportwochenende in der Weinheimer TSG-Halle. Acht Finalteilnahmen und ein Sieg für Weinheim.

Die Tanzsportabteilung (TSA) der TSG 1862 Weinheim richtete am vergangenen Wochenende zum zweiten Mal die Turniere der TBW-Trophy aus, veranstaltet durch den Tanzsportverband Baden-Württemberg. Mit insgesamt 337 Starts wurden Samstag und Sonntag 32 Turniere der Hauptgruppen I und II in den Leistungsklassen D bis A, sowohl in der Standard- als auch in der Latein-Sektion, ausgerichtet. Auch der Weinheimer Kader konnte an diesem Wochenende einige Aufstiegspunkte und -platzierungen ergattern.

 

Den Start machten am Samstagmorgen Benjamin Schönleben und Jasmin Lachmann mit ihrem gemeinsamen Turnierdebüt in der D-Klasse. Aufgrund des Doppelstartrechts ertanzten sie sich zuerst im Turnier der Hauptgruppe II den zweiten Platz, im späteren Turnier der Hauptgruppe I den dritten Platz – ein toller Erfolg zum Beginn der gemeinsamen Tanzkarriere sowie die ersten Platzierungen zum Aufstieg in die nächsthöhere Klasse. Im Turnier der C-Klasse gingen Marc Alwers und Katrin Sonnentag an den Start. Die beiden zogen in einem Feld von 15 Paaren souverän in das Finale ein und belegten dort den dritten Platz.

 

Starbaty/Barry gewinnen die B-Klasse
In der B-Klasse starteten gleich drei Paare für Weinheim. Für das Semifinale mit zwölf Paaren qualifizierten sich Marcus Müller und Caroline Wackler, Dennis Popp und Michelle Maric sowie Lars Starbaty und Noya Barry jeweils mit der Maximalanzahl von 25 Kreuzen. Alle Paare tanzten eine starke Runde. Müller/Wackler verpassten mit zwei fehlenden Kreuzen das Finale knapp und beendeten das Turnier mit dem Anschlussplatz. Für die Vereinskollegen wurde es im Finale nochmals spannend. Aufgrund der geschlossenen Wertungen wusste keines der Paare bis zur Siegerehrung das Ergebnis. Aufgerufen wurde ab Platz 6. Dieser ging an Dennis und Michelle. Mit Platz 2 in der Samba und jeweils Platz 1 in Cha Cha, Rumba, Paso Doble und Jive ertanzten sich Lars und Noya den Turniersieg eindeutig. Im gleichen Turnier am Sonntag erreichten Dennis und Michelle den neunten Platz, die Sieger vom Vortag Lars und Noya ertanzten sich den vierten Platz.

 

In der zweithöchsten Leistungsklasse, der A-Klasse, vertraten Ramon Prieto und Swetlana Nikiforova den TSA-Kader. In einem starken Feld von 20 Paaren zogen die beiden souverän mit 25 von 25 möglichen Kreuzen in das Semifinale ein und belegten dort Platz 9. Im Turnier am Sonntag wurde es der zwölfte Platz.

 

Am Sonntag gingen außerdem die Zehntänzer Markus Landgraf und Julia Haberichter an den Start, die in insgesamt vier Turnieren der Hauptgruppe I und II in Standard sowie Latein ihr Können unter Beweis stellten, unter anderem mit einem fünften Platz in Standard und Platz Acht im Latein-Turnier.

 

Dank der vielen engagierten Helfer sind letztendlich beide Turniertage reibungslos verlaufen und das Wochenende wurde zum Tanzsportfest mit zahlreichen Zuschauern und Tanzen auf höchstem Niveau.

Tanzsportwochenende in der TSG-Halle

 

Am Samstag, 13. Juli, und Sonntag, 14. Juli 2019, finden die Turniere der TBW-Trophy in Weinheim statt. Veranstaltet vom Tanzsportverband Baden-Württemberg (TBW), richtet die Tanzsportabteilung (TSA) der TSG 1862 Weinheim zum zweiten Mal in Folge die Turniere der Hauptgruppe I und II aus. Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr, zieht es auch dieses Jahr am zweiten Juli-Wochenende zahlreiche Tänzerinnen und Tänzer nach Weinheim, um sich dort in der TSG-Halle in Turnieren aller Leistungsklassen – sowohl in der Latein-, als auch in der Standardsektion – zu messen und dabei Punkte für die TBW-Trophy-Rangliste zu sammeln. Die besten Sechs werden am Sonntag in Weinheim mit Medaillen und Trainingskostenzuschüssen geehrt.

 

Auch die Paare der TSA werden an diesem Wochenende zahlreich auf der Tanzfläche und vor heimischem Publikum vertreten sein. Die Turniere beginnen am Samstag ab 10 Uhr. Hier feiern Benjamin Schönleben und Jasmin Lachmann ihr gemeinsames Debut im Turnier der Hauptgruppe II
Latein. Und da das den beiden nicht genug ist, starten die beiden Nachwuchstänzer auch im gleichen Turnier der Hauptgruppe I um 12 Uhr. Parallel dazu läuft das Turnier der C-Klasse auf der zweiten Fläche, hier gehen die Weinheimer Carsten Scholz und Christina Obst an den Start. Die Highlights des Tages sind die Turniere der B- und A-Klasse um 17 Uhr. Für Weinheim starten in der B-Klasse Dennis Popp und Michelle Maric, Marcus Müller und Caroline Wackler sowie Lars Starbaty und Noya Barry. In der A-Klasse treten Ramon Prieto und Swetlana Nikiforova sowie Alexander Schröder und Laura Salama an.

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Unter den Top 4 der Welt

 

Ehepaar Regitz ertanzen sich den 4. Platz bei Weltmeisterschaft Senioren II Kombination

Tirana. Als die Königsdisziplin des Tanzsports gilt die, der 10-Tänze. Die Tanzsportler zeigen jeweils die fünf Latein- und Standardtänze, was nicht nur tänzerisches Können, sondern auch Kraft und Ausdauer in höchstem Maß von den Tänzerinnen und Tänzern abverlangt. Dirk und Fabienne Regitz von der Tanzsportabteilung der TSG 1862 Weinheim gehören in dieser Kategorie in ihrer Altersklasse zu den besten der Welt. Dies haben die beiden auch an der vergangenen Weltmeisterschaft der Senioren II Kombination bewiesen.

 

Zum ersten mal wurde ein internationales Turnier in der albanischen Hauptstadt Tirana ausgerichtet. Gemeinsam mit den Trainern Emanuil Karakatsanis (Latein) und Peter Müller (Standard) reiste das Weinheimer Spitzenpaar bereits am Freitag an. Bei knapp 40 Grad Außentemperatur begann das Turnier am Samstagmittag. 24 Paare gingen an den Start. Im Verhältnis zu den Vorjahren (2016 Spanien: 58 Starts, 2017 Italien: 44 Starts) war das ein eher kleineres Feld – für viele internationale Paare war die Anreise nach Albanien zu teuer.

 

Trotz der tropischen Temperaturen in der Halle und konstantem Sauerstoffmangel lief die Vorrunde für Dirk und Fabienne sehr gut. „Die extremen Bedingungen forderten allen Sportlern enorm viel ab. Schon nach der ersten von vier Runden war die Anstrengung deutlicher zu spüren als sonst,“ erzählt Fabienne. Trotzdem wurde die Zwischenrunde mit 18 Paaren problemlos absolviert und das Semifinale erreicht. Als das erklärte Ziel des Tages galt der Finaleinzug. Seit 2016 gelang dieser den beiden jährlich – so sollte es auch dieses Jahr sein.

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