Doppelsieg für Weinheim

 

Eiermann/Zettelmeier verteidigen den deutschen Meistertitel. Platz 2 geht an Ehepaar Regitz.

Stuttgart-Feuerbach. Am vergangenen Samstag fand nach rund 30 Monaten Pause der Deutschlandpokal der Senioren II Latein im Tanzsportzentrum Stuttgart-Feuerbach statt. In einem starken Feld von 22 Paaren gingen auch die beiden Spitzenpaare der Tanzsportabteilung der TSG 1862 Weinheim, Benjamin Eiermann und Tina Zettelmeier sowie Dirk und Fabienne Regitz, an den Start. Für das Quartett war das Ziel ganz klar: der Erfolg von 2019 – Platz 1 und 2 – soll wiederholt werden.

 

Somit tanzten die Weinheimer eine selbstsichere und souveräne Vorrunde, in der beide Paare alle Wertungsrichter überzeugten und sich mit 45 von 45 Kreuzen für das Semifinale qualifizierten. „Wir haben uns sehr wohl auf der Tanzfläche gefühlt, die Stimmung im Saal war super“, beschreibt Fabienne Regitz die Turnieratmosphäre. Auch in der Zwischenrunde präsentierten sie sich in ihrer besten Form mit freiem, rhythmischem, energiegeladenem Tanzen. Begleitet durch Trainer und Coach Emanuil Karakatsanis wurde sich neben der Fläche immer wieder mental und physisch auf den nächsten Tanz vorbereitet. So zog neben vier Paaren, die 2019 noch keine Teilnehmer der Endrunde waren, auch das Weinheimer Quartett verdient in die finale Runde ein.

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Weinheims 10-Tänzer verteidigen deutschen Vize-Meistertitel

 

Am 31. Oktober 2021 fand der Deutschlandpokal der Senioren II Kombination in Kamen bei Dortmund statt. Mit dabei waren die amtierenden Vize-Meister Dirk und Fabienne Regitz von der Tanzsportabteilung der TSG Weinheim. „Nach dem 2. Platz bei der letzten Meisterschaft in 2019 wollten wir nun vorne angreifen“, erklärt Dirk das Ziel. Doch wie heißt es so schön? – Die Konkurrenz schläft nicht: Neben dem Titelverteidiger aus Baden-Württemberg ging unter anderem auch ein weiteres starkes Tanzpaar aus Bayern an den Start.

 

Das Turnier ging über drei Runden á 10 Tänze. Ein sehr straffer Zeitplan mit teilweise nur 20 Minuten zum Umziehen verlangte den Paaren ein hohes Maß an Disziplin, Konzentration und Durchhaltevermögen ab. „Wir waren top vorbereitet durch unser Trainerteam Emanuil Karakatsanis für Latein und Tasja und Anatoliy Novoselov für Standard und sind dadurch gut und souverän in das Turnier gestartet“, berichtet Fabienne. Somit gelang die Qualifikation mit allen möglichen Kreuzen zum Semifinale und als eines der Top-Zwei-Paare zum Finale. Dann wurde es im Finale spannend; Dank geschlossener Wertung blieb das Ergebnis bis zur Siegerehrung unbekannt. Am Schluss wurde es Platz Zwei für das Ehepaar Regitz mit weitem Abstand zu Platz 3, der an die neue Konkurrenz aus Bayern ging. Der Sieg ging an die Titelverteidiger aus 2019.

 

„Mit unserer Leistung sind wir sehr zufrieden. Auch wenn die Titeleroberung nicht gelungen ist, sind wir sehr glücklich darüber, dass wir nach einer langen Durststrecke während der Pandemie nun wieder tanzen können und an unsere Erfolge anknüpfen,“ resümieren beide das Ergebnis.

Platz 1 für Prieto/Lachmann in Jena

 

Ramon Prieto und Nina Lachmann nahmen dieses Wochenende den langen Weg nach Jena auf sich um dort am 3. Kristallturnier teilzunehmen. Das Turnier war gleichzeitig die Landesmeisterschaft von Thüringen und Sachsen-Anhalt, bei der fünf Paare in der B-Klasse an den Start gingen. „Wir waren sehr aufgeregt , wie wir hier oben wohl abschneiden“, berichtet Nina „umso glücklicher waren wir, als verkündet wurde, dass wir den Turniersieg nach Weinheim holen konnten.“

 

Mit allen Einsen in Rumba, Paso Doble und Jive sowie nur einer abgegebenen Eins in Samba und Cha Cha war das Ergebnis eindeutig. In der erst kurzen gemeinsamen Tanzkarriere war dies der erste Sieg – und sicherlich nicht der Letzte 🙂

Schaurig-schöner Halloween-Cup beim TSC Worms

 

Am Sonntag waren unsere „Little Stars“ erfolgreich beim Halloween Cup des TSC Worms-Wonnegau. Nach der Online-Version im letzten Jahr fand das Turnier dieses Jahr endlich wieder in Präsenz mit einem guten Hygienekonzept statt. In drei verschieden Wettkämpfen sind insgesamt 56 Kinder angetreten, einige haben sich sogar passend zum Tag verkleidet.

 

TSA-Nachwuchs Adrian Popow und Lisa Ostermüller belegten im Duo-Cup einen super 2. Platz und freuten sich riesig über das Turnier-Feeling in der Halle. Die TSA und Trainerin Sarah Knapp ist sehr stolz auf die beiden Nachwuchs-Tänzer. Weiter so! 🙂

 

Unsere „Little Stars“ trainieren immer dienstags ab 16:30 Uhr.

Platz Drei weltweit

 

Benjamin Eiermann und Tina Zettelmeier holen Bronze bei der Weltmeisterschaft Senioren II Latein

Am 15. Oktober 2021 war der mit großer Vorfreude erwartete Tag endlich da: Benjamin Eiermann und Tina Zettelmeier durften Deutschland bei der Weltmeisterschaft Latein der Senioren II im Topsportcentrum Rotterdam repräsentieren. Die letzten Wochen vor diesem wichtigen Event des Jahres waren geprägt von vielen Privatstunden und Coachings, einem Camp in Bukarest und intensiven Training. So fühlten sich beide – mit Hilfe der Trainer Emanuil Karakatsanis, Sergiu Luca und Roberto Albanese – sehr gut vorbereitet, das anvisierte Ziel, nämlich das Finale, zu erreichen und einen Platz auf dem Treppchen zu ertanzen.

 

Am frühen Freitagnachmittag begann das Turnier mit 45 Paaren aus 15 Nationen. Bereits in der Vorrunde wollten Benjamin und Tina unter Beweis stellen, dass sie zu den Anwärtern für die Endrunde zählten. Stets begleitet von Coach Emanuil hatte sich das Tanzpaar vorgenommen, im Laufe des Wettbewerbs facettenreiches Tanzen zu zeigen, indem sie Schwerpunkte auf Rhythmik, Dynamik oder Partnering legten. Dadurch gelang die direkte Qualifikation für de 24er-Runde; den Redance konnten sich die beiden dann vom Flächenrand anschauen.

 

Die Pause nach dem Redance wurde genutzt, um sich mental auf die nächste Runde vorzubereiten und neue Energie zu sammeln. „So tanzten wir eine für uns sehr zufriedenstellende 24er Runde, in der wir alle Kreuze der Wertungsrichter ergattern konnten,“ berichtet Tina „Nachdem klar war, dass wir uns für das Semifinale qualifiziert hatten, stiegen unsere Erwartungen weiter. Uns war bewusst, dass wir nun nochmals unsere beste Leistung abrufen mussten, um klar das Finale zu erreichen. Nach einer kurzen Ausrechnungspause stand fest, dass wir die Endrunde erreicht und gleichzeitig de amtierenden Weltmeister aus der Slowakei hinter uns gelassen hatten.“

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